Corona-Hilfen: Mit staatlicher Unterstützung und unserer Beratung durch die Krise

Die Zeit der Corona-Pandemie war und ist immer noch sehr schwierig für viele kleine und mittelständische Unternehmen sowie für bestimmte Branchen, wie z. B. die Gastronomie oder die Veranstaltungsbranche. Aufgrund von Verordnungen müssen viele Firmen ihre Türen schließen – die Einnahmen sinken, die Fixkosten bleiben gleich hoch.

Die Bundesregierung hat einige Maßnahmen entwickelt, mit denen sie die Unternehmen unterstützen möchte, ihre Existenz aufrechtzuerhalten. Dazu gehören Corona-Hilfen wie


  • Soforthilfe,
  • Überbrückungshilfen (I, II, III),
  • außerordentliche Wirtschaftshilfe des Bundes (auch Novemberhilfe/Dezemberhilfe genannt),
  • Neustarthilfe,
  • Unternehmerlohn, (Überbrückungshilfe Plus des Landes NRW)
  • Kurzarbeitergeld (KuG),
  • Steuersenkungen und -stundungen,
  • leichteren Zugang zu Krediten.
Aktuelle Corona Hilfen Bundesministeriums Finanzen

Was konkret beinhaltet die jeweilige Corona-Hilfe und an wen richtet sie sich? Bevor Sie sich durch den Dschungel der Corona-Hilfen schlagen, machen Sie einen Termin mit uns aus: euregioTAX berät Sie zu Ihren Möglichkeiten umfassend, transparent und nachvollziehbar.

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Soforthilfe: Schnelles Geld, unklare Rückzahlungs-Regelungen

Das wichtigste zuerst: Diese Maßnahme konnte nur bis zum 31. Mai 2020 beantragt werden. Die Höhe des Zuschusses variierte nach Unternehmensgröße. Die Corona-Hilfe konnte von jedem Unternehmer beantragt werden: Die Antragstellung war einfach und das Geld oft innerhalb von wenigen Tagen auf dem Konto. Allerdings wissen bis heute viele Antragsteller nicht, ob und wie sie zumindest einen Teil des Zuschusses zurückzahlen müssen. Die Mittel durften nämlich nur für laufende Betriebskosten eingesetzt werden, nicht für Lebenshaltungskosten. Gerade Solo-Selbstständige sind daher von Rückzahlungen betroffen.

Wie Sie mit dem beantragten und erhaltenen Geld umgehen, welche Rückzahlungsregeln gelten und wie genau diese nun auf Ihr Unternehmen anzuwenden sind, dazu beraten wir Sie gerne.

Überbrückungshilfe II: Das bewährte Modell geht in die zweite Phase

Die Überbrückungshilfe I war ein branchenübergreifendes Zuschussprogramm, dessen Laufzeit drei Monate betrug (Juni bis August). Die Überbrückungshilfe II schließt daran an: Die Laufzeit der Corona-Hilfe beträgt dabei vier Monate (September bis Dezember). Im Rahmen des Zuschussprogramms wird versucht, kleinen und mittelständischen Unternehmen ihre Geschäftstätigkeit weiterhin zu ermöglichen. Überbrückungshilfe können Firmen beantragen, deren Umsatz coronabedingt in einem bestimmten Zeitraum gegenüber dem entsprechenden Vergleichszeitraum um einen festgesetzten Prozentsatz gesunken ist.

Ob Sie berechtigt sind, die Novemberhilfe oder Überbrückungshilfe II zu beantragen und was Sie dabei beachten müssen, dazu beraten wir Sie individuell und transparent.

Überbrückungshilfe III: weitere Maßnahmen für betroffene Unternehmen

Auch diese Überbrückungshilfe richtet sich an Unternehmen, die von Schließungen ab November betroffen sind. Mit einer verlängerten Laufzeit bis Mitte 2021 soll eine längerfristige Unterstützung betroffener Unternehmen gewährleistet werden. Auch hier ist die Antragstellung nur durch einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer möglich. Dabei erfolgt eine anteilige Erstattung der Kosten für die Antragstellung über die Überbrückungshilfe.

Novemberhilfe – außerordentliche Wirtschaftshilfe des Bundes

Auch im zweiten Lockdown ist es für Selbstständige, Solo-Selbstständige, Betriebe und Einrichtungen möglich, Wirtschaftshilfen zu erhalten. Dabei geht es um die sog. „Novemberhilfe“ in Form einer anteiligen Umsatzerstattung. Die Voraussetzung zur Beantragung dieser Corona-Hilfe besteht darin, dass ein Unternehmen von der temporären Schließung betroffen ist.

Wie Sie die Novemberhilfe beantragen, was Sie dabei beachten müssen und wie sich die Wirtschaftshilfe steuerlich auswirkt, erläutern wir Ihnen gerne in unserer Beratung.

Neustarthilfe für Solo-Selbstständige

Solo-Selbstständige, die aufgrund von fehlenden laufenden Betriebskosten keine Überbrückungshilfe III bekommen können, profitieren von der Neustarthilfe: Es wird einmalig ein Festbetrag für sechs Monate (Januar 2021 bis Juni 2021) ausgezahlt. Natürlich gibt es auch hier Voraussetzungen, die Sie zur Auszahlung der Neustarthilfe berechtigen: Dazu gehören u. a. die hauptberufliche Selbstständigkeit über einen gewissen Zeitraum oder die Höhe des weggefallenen Umsatzes (dies dient der Entscheidung, ob Sie die Hilfe am Ende zurückzahlen müssen). Anders als bei der Soforthilfe, kann die Neustarthilfe auch für den Lebensunterhalt verwendet werden.

Gerne erklären wir Ihnen, wie Sie die Neustarthilfe beantragen, und beraten Sie zu Voraussetzungen und Einzelheiten rund um die neue Hilfe.

Aktuelle Corona Hilfspakete

Steuersenkungen und weitere Maßnahmen

Hat ein Unternehmen keinen Anspruch auf eine der oben aufgeführten Maßnahmen, kann es dennoch von Steuersenkungen profitieren:

  • Senkung der Mehrwert-/Umsatzsteuer (von 19 % auf 16 % sowie beim ermäßigten Satz von 7 % auf 5 %) zwischen Juli und Dezember 2020
  • Stundungen von Steuerzahlungen (Stundungszinsen werden nicht erhoben, wenn ein separater Antrag gestellt wird)
  • Steuerfreistellungen von Aufstockungen des Kurzarbeitergeldes
  • Frühere Erstattung von Steuervorauszahlungen


Kurzarbeitergeld (KuG) zum Erhalt von Arbeitsplätzen

Damit Unternehmen ihre Mitarbeiter nicht entlassen müssen, können sie Kurzarbeitergeld (KuG) beantragen. Je nach Unternehmenslage lässt sich das Kurzarbeitergeld unterschiedlich lange nutzen und unternehmensindividuell gestalten.

Welche Regelung für Ihr Unternehmen und für Ihre Beschäftigten das geeignetste ist, dazu beraten wir Sie gerne!



Müssen Corona-Hilfen zurückgezahlt werden?

Das hängt von der Art der gewährten Corona-Hilfe ab: Bei einigen ist schon bei Antragstellung die Prüfung durch einen Steuerberater erforderlich – hier wird die Hilfe nur bei entsprechend nachgewiesener Berechtigung gewährt. Bei Hilfen, die ohne fachliche Prüfung ausgezahlt wurden, kann es jedoch zu Rückzahlungsforderungen kommen.

Bitte wenden Sie sich mit Ihren Fragen an uns: Wir von euregioTAX sind immer über die neuesten Regelungen informiert und unterstützen Sie bei Beantragung, Gestaltung und ggf. Rückzahlung der Corona-Hilfen.